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Denkanstöße zum Thema Positive Unternehmenskutur

Auf dieser Seite möchte ich Anregungen zum Thema Positive Unternehmenskultur geben. Es gibt viele kleine Schrittchen, die dazu beitragen können, eine Positive Unternehmenskultur zu entwickeln.

Lächeln Sie!

Lachen stärkt das Immunsystem!

Lachen tut dem Immunsystem gut! Egal, ob man wirklich lacht, oder nur so tut, als ob man fröhlich wäre und dabei das Gesicht zu einem Lächeln verzieht - beim Gehirn kommt die Nachricht an, ich lache. Das nennt man auch "Facial Feedback" - eine Hypothese der Psychoneuroimmunologie die besagt, dass Gesichtsmuskelbewegungen das eigene emotionale Erleben beeinflussen. Wenn wir uns freuen, lächeln wir, doch das gilt auch umgekehrt: Wir "verziehen" aktiv die Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln (jedoch ununterbrochen 60 Sekunden lang!) dann denkt das Gehirn, wir freuen uns. Daraufhin werden Neurotransmitter ausgeschüttet und die Laune bessert sich. Und das Beste: Ihre Umgebung reagiert ebenfalls positiv, was das gute Gefühl noch verstärkt!

Wie Vera Birkenbihl einst sagte: "Freudehormone fressen Kampfhormone auf"- wenn Sie ganz sauer sind, dann lachen Sie die schlechte Laune einfach ganz aktiv weg! 

Delegieren und loslassen

Führungskräfte sollten Vertrauen haben

Viele Führungskräfte neigen dazu, alles selbst machen zu wollen. Abgeben und delegieren ist manchmal nicht einfach und hat natürlich ganz viel mit Vertrauen zu tun. Ich vertraue darauf, dass jemand anderes auch eine Lösung finden wird. Möglicherweise ist es nicht mein Weg, aber das Ergebnis zählt.

Woran liegt es, dass Führungskräfte dieses Vertrauen manchmal nicht haben? Wo sind die eigenen Bedenken, die eigenen Ängste? Führungskraft sein hat deshalb ganz viel mit mir selbst zu tun.

Jede Führungskraft sollte die Gelegenheit bekommen, durch Coaching sich selbst zu hinterfragen, um dann Wege finden zu können, die Loslassen und Delegieren möglich machen. "Vertrauen haben" ist ein ganz wichtiger Punkt im Hinblick auf ein positives Betriebsklima, eine positive Unternehmenskultur!

Zuhören um zu antworten?

"Hör mir doch mal zu!“ Wie oft hört man diesen Appell, der eigentlich im Umkehrschluss bedeutet, dass das Gegenüber das Gefühl hat, überhaupt nicht wahrgenommen zu werden. Es ist ein Unterschied, ob man zuhört, um zu hören, oder ob man zuhört, um bei der ersten sich bietenden Möglichkeit in die Worte des Gegenübers zu grätschen, um die eigene Ansicht kundzutun. Wertschätzung bedeutet auch, dass ich ernsthaft an dem interessiert bin, was mir der andere zu sagen hat. Mit „aktivem Zuhören“ ist nicht einfach schweigen gemeint, sondern ernsthaftes Interesse. Der „aktive Zuhörer“ fragt nach, fasst zusammen, was er verstanden hat, um sicherzustellen, dass er richtig verstanden hat, weil er verstehen will. Gute Zuhörer zeigen so Empathie und zeichnen sich selbst damit durch ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz aus.

Lasst uns wertschätzend streiten lernen!

"Hört auf zu streiten!" - Schon als Kind hört man diesen Satz oft. Doch was macht das mit dem Menschen, der das zu hören bekommt? Er hat doch nun mal eine Wut auf jemanden oder mag ihn einfach nicht. Jeder möchte doch in diesem Gefühl ernst genommen werden. Mit dieser Anweisung wird jedoch weder das Gefühl ernst genommen noch nach einer Lösung gesucht.  Sinnvoll wäre doch eine Streitkultur, die versucht den Standpunkt des anderen zu verstehen! Welche Chancen lägen darin, wenn wir Konflikte ernst nehmen und uns intensiver mit dem Gegenüber befassen würden! Lasst uns wertschätzend streiten lernen als Teil einer positiven Unternehmenskultur!

Start in die Woche mit "Wortfasten"

Ich möchte Sie zu „Wortfasten“ einladen! Was das ist? Ich möchte Sie einladen, ein bestimmtes Wort eine Woche lang nicht zu benutzen. Anregung von mir: Probieren Sie es einmal mit dem Wort „ich muss“. Die Alternative dazu: Probieren Sie es statt dessen einmal mit der Formulierung „…ich werde“. Achten Sie darauf, wie oft Sie das Wort „müssen“ tagtäglich benutzen und wie schwer sich das wahrscheinlich anfühlt. Sagen Sie denselben Satz mit „Ich werde…“. Spüren Sie, ob Sie dann einen Unterschied fühlen für das, was Sie vor haben zu tun. Könne

Start in eine Woche der "spontanen Freundlichkeit"

Montag: Eine neue Woche liegt vor einem. Wie wäre es, sich für diese kommende Woche einmal etwas Neues vorzunehmen: Wie wäre es, jeden Tag eine „spontane Aktion der Freundlichkeit“ zu tun? Ganz im Sinne der Bewegung „Random Acts of Kindness (RAOK)“.  Tragen Sie ein bisschen zu dem Glück und der positiven Stimmung eines anderen, gerne auch wildfremden Menschen bei - ohne Erwartung einer Gegenleistung! Starten Sie z.B. in Ihrem Arbeitsumfeld: machen Sie ein aufrichtiges Kompliment für z.B. gute Arbeit, die Sie sonst einfach unkommentiert hingenommen hätten. Probieren Sie es aus und erleben Sie, was es mit Ihnen selbst macht! Jeder noch so kleine Schritt ist ein Weg in Richtung einer freundlicheren Welt.